Wer bin ich?
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Wer bin ich?

Eine Frage, auf die es oft keine Antwort gibt. Wer weiß schon genau, wer er ist?
Kennt sich jeder selbst? Was in ihm steckt, welch geheime Vorstellungen und Wünsche hinter einem persönlichen Vorhang verborgen sind und nur selten ihren Auftritt haben?
Wer bin ich?
Ich habe dazu fünf Zeilen eines Gedichts formuliert, die meine eigene Persönlichkeit darstellen! Und ich glaube, dass sich so mancher Leser / Leserin damit identifizieren kann...

                Ton?

 

Ich, fünf Verse eines Gedichts

Ich
bin ein Staubkorn im Wüstenwind.
Zwischen bunten Blumen ein kleines Kind.
Der Tau in der Frühe, der auf  Wiesen fällt.
Das Licht am Abend, das Gedanken erhellt.

Ich
bin ein Lied, von Millionen gesungen.
Das Klatschen der Hände in Huldigungen.
Eine Welle im Auf und Ab der Gezeiten.
Ein Kometenschweif in unendlichen Weiten.

Ich
bin die aidskranke Frau mit dem hungrigen Blick.
Der alte Mann, der träumt von vergangenem Glück.
Das Strandgut der Zeit, von keinem vermisst.
Der einsame Star, der kein Idol mehr ist.

Ich
bin Hoffnung und Angst am Rande der Zeit.
Der verlorene Glaube in der Dunkelheit.
Der Baum im Walde, den jeder liebt.
Der Morgen, den es vielleicht nicht mehr gibt.

Ich bin auch DU!
Und was ich lasse, was ich tu,
ich bin auch  nichts.
Nur fünf Verse eines Gedichts...


( ©by H.C.G.Lux )
 

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